Wochenrückblick KW 28/2017

sooo, nachdem ich zwei mal wegen Besuch und G20/Urlaub keine Links verteilt habe, gibts jetzt endlich wieder das DingDongDestillat der allerbesten Internetfundstücke (heute hab ich Bock zu übertreiben! #sorrynotsorry):

Da hat sich jemand die Mühe gemacht und Trumps Russland-Konflikt auf nen Zeitstrahl gebracht. Sehr interessant.

Elektronische Musik auf dem Mark II Computer von Alan Turing

hmmm hmm… summer unplugged challenge? warum eigentlich nich? Is ja schließlich bald Urlaub…

Wer auf diese Erwachsenen Malbücher abfährt, es aber peinlich oder unsinnig findet, sowas zu kaufen, kann sich mal hier durch die Liste klicken.

Wie beeinflusst der Klimawandel eigentlich unsere Arbeit? Welche Fähigkeiten sind „Klimawandelsicher“? puh…da muss man mal drüber nachdenken.
Und wer profitiert eigentlich vom Klimawandel?

Überbevölkerung is ja auch so ein Thema…hier gibts 5 mögliche Lösungsansätze und wer noch mehr lesen/gucken will, kann das hier oder hier tun.

hier noch was hübsches animiertes:

Unterwegs in Hamburg: Der Erfrischungsraum

Nach dem ich auf dem Energieberg war, meldete sich um 9 Uhr morgens der Frühstückshunger. Also habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und war endlich im Erfrischungsraum in der Tankstelle Brandshof.

Ich will da eigentlich gar nicht viel dazu schreiben, ich lasse lieber die Bilder sprechen.

Es ist dort alles soooo schön!!

Da steckt echt so viel Liebe drin und mir gefiel total gut, wie die Dinge wertgeschätzt werden. Die Kaffeemaschine ist noch aus den 60ern, voll funktionstüchtig. Auf der Toilette gab es übrigens ein Handtuch und ein Stück Seife und das hat mich noch glücklicher gemacht! (auch, weil mich der Seifengeruch an meine Oma erinnert hat..)

Der Kaffee war heiß und kräftig, die Brötchen haben gut geschmeckt und ab 11 Uhr, wenn das Kuchenbuffet eröffnet wird, gibts kalten Hund (und noch andere Kuchen…). Dann rollen auch die ganzen Oldtimer an, denn am Sonntag ist immer offenes Treffen. Das bringt richtig viel Spaß, weil die Fahrer natürlich auch die Liebe zu alten Dingen teilen und die Stimmung richtig gut ist.

Hach. Toll, oder?

Das wird nicht mein letzter Besuch gewesen sein.

Hinkommen:
Billhorner Röhrendamm 4,
20539 Hamburg

oder vom Hauptbahnhof mit der Buslinie 3 Richtung Tiefstack, Haltestelle Billhorner Brückenstraße

geöffnet:
Wochentags
4 Uhr früh bis 18 Uhr (klingt komisch, is aber so. Weil der Großmarkt daneben ist)
Am Wochenende 11 bis 17 Uhr
In der Saison 9 – 18 Uhr

Mitnehmen:
viel Zeit, deine Freunde, denn die werden es nicht bereuen + Platz im Magen

Anschauen:
den wundervollen Instagram-Account oder die Tageskarte sowie die tollen Oldimer, die vorbeifahren

To Do – im Juli

Der Juli ist da. Das bedeutet: Der Juni ist vorbei. Ein halbes 2017 ist rum. Zeit für eine Innenschau, um zu prüfen, was von den Jahresvorsätzen oder vom Jahresmotto übrig geblieben ist.

Mein Jahresmotto ist zwar gut gewählt, aber ich bin total enttäuscht, weil ich es irgendwie nicht richtig füllen kann. Ich habe nicht so viel Energie wie sonst und es überschneidet sich aufgrund einer Weiterbildung sowieso mit meinem Job, das macht die Sache nicht leicht. Andererseits: Na und? Ich muss das doch gar nicht abgrenzen? Es soll doch auch Spaß machen. Also brauch ich ein paar Ideen, wie ich das alles bewusster angehen kann.

Im Juni wollte ich die Zeit anhalten und da ich nicht wusste, wie das geht, hat sich mein Körper mit ner Erkältung darum gekümmert. Diese Auszeit war auch bitter nötig und hat mir so gut getan. Traurig ist das! Eigentlich müsste ich doch in der Lage sein, dem Stress ein Schnippchen zu schlagen…
Ich habe die Alsterschwimmhalle ausprobiert und festgestellt, dass da gar nich so viele Profis herumschwammen, wie ich mir vorgestellt habe. Auch wenn es jetzt nicht mein Lieblingsschwimmbad wird, ist es gut zu erreichen und ich werde definitiv öfter hin gehen. Vor allem, weil ich jetzt Badelatschen habe und keine Angst mehr, dass mich bei meinem Hühnergang alle anstarren.
Die Blutspende habe ich gut überstanden und die vielen Torten auf den Geburtstagen auch. Jetzt reichts aber wieder mit dem Kuchen essen…
Ansonsten kann ich stolz verkünden, dass mir nun endlich der Python Start gelungen ist! Als mein erstes winziges Geisterspiel fertig war, hatte ich einen nahezu hysterischen Lachanfall, weil das wirklich unglaublich war :D
Es war nur eine Frage der Zeit, keine Motivationsfrage. Bin gespannt, wie es damit weitergeht…

Deshalb im Juli:

  • weiter programmieren lernen
  • mehr schwimmen
  • die #fddblogpause17 für den August vorbereiten
  • ins Kino gehen
  • mich mit dem Thema Selbstbestimmung/Fremdbestimmung auseinandersetzen
  • ins Museum gehen
  • ein Wochenende in Berlin verbringen

Was machst du im Juli? Wie läuft dein Jahresmotto? Gelang es dir, einen Vorsatz einzuhalten?

Gesehen im Juni

Filme und Serien, die ich gesehen habe

Waaa…ich habs immer noch nicht in Wonder Woman geschafft…hoffentlich läuft der noch. Irgendwie murksen sie ganz schön mit den Kinozeiten rum, findest du nicht auch?

Aber egal, genug geguckt hab ich eh – nämlich das:

Arrival“
Aliens landen auf der Erde und die Regierung holt Linguistin Dr. Louise Banks (Amy Adams), damit sie die Aliensprache übersetzen kann.
Fazit: geiler Soundtrack und ein super Sounddesign, toll geschauspielert, aber den Film selbst kann man irgendwie nach einmal sehen wieder vergessen. Ich fand ihn nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Ich fand ihn dafür zu vorhersehbar und die Message zu plakativ.

Die Schöne und das Biest
Die eine ist schön, der andere ist hässlich, ne Rose verwelkt und alle haben beim Verlieben mächtig Zeitdruck. (nein, im Ernst, was soll ich schreiben…JEDER kennt doch das Märchen, oder???)
Fazit: wahnsinnig besetzt, nett umgesetzte Realverfilmung – ein Muss für Fans des gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilms. Hab ihn in der OV geguckt und das solltest du auch tun.

300
Viele Männer mit glänzenden Oberkörpern schlachten andere Männer mit zu viel Kajal ab.
Fazit: mehr passiert auch nicht. Tolle Bilder, aber es gab auch wieder so ne Synder’sche Sexszene, die genauso peinlich war wie die aus Watchmen und überhaupt nix zur Handlung beigetragen hat. Überhaupt trägt eigentlich gar nix zur Handlung was bei. Die Ansprache am Ende von diesem einäugigen war aber schon episch. Hab aber schon wieder vergessen was er sagte.

Ihr Auftritt, Al Mundy – Staffel 2.1
Playboy und Dieb Mundy sitzt im Knast und wird von Noah Bain von der S.I.A. rausgeholt um im Auftrag der Regierung seine Fähigkeiten bei heiklen Fällen einzusetzen. Das gelingt ihm ganz gut, vor allem, weil er Hilfe von hübschen Partnerinnen bekommt.
Fazit: Woah, wir sind in den tiefen 60ern angekommen und die Macher der Serien geben Vollgas. Es war so super. Meine Lieblingsfolge war „Eine Kiste rote Rüben“, die so bescheuert war, dass sie wirklich nicht mehr zu toppen ist. Aber mal sehen was da noch so kommt.

Welche Serie guckst du dir gerade an?

Gelesen im Juni

Der Juni ist fast vorbei, aber viel kommt eh nich mehr hinzu, weil ich mit dem einen Buch noch gar nich wirklich fertig bin, aber das ist jetzt erstmal egal.

Das war dran:

„Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina
Suleika lebt mit ihrem deutlich älteren Mann und ihrer Schwiegermutter in einem kleinen Dorf. Die Arbeit ist hart, die Schwiegermutter gemein und sämtliche Kinder, die Suleika zur Welt gebracht hat, waren Mädchen und starben. Und obwohl das Schicksal von Suleika schon schlimm erscheint, kommt es noch schlimmer, als sie Anfang 1930 nach Sibirien ins Exil verschleppt wird.
Fazit: Das Buch wurde mir empfohlen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen ein Buch über eine tatarische Bäuerin zu lesen, aber es war super. Sprachlich großartig erzählt, starke Bilder, ziemlich eindrucksvoll. Kann ich gleich weiter empfehlen.

„Mit Platon und Marylin im Zug: Was uns die Begegnungen berühmter Persönlichkeiten über die großen Fragen des Lebens verraten“ von Helge Hesse
In 15 Begegnungen durch die Weltgeschichte – von Platon und Aristoteles über van Gogh und Gaugin bis zu Wilem de Kler und Nelson Mandela. Dabei werden Fragen und Gedanken erörtert wie „Wie besiegt man das böse?“ und „Darf es Freiheit ohne Verantwortung geben?“ oder „Kann ich die Welt retten?“
Fazit: Wer eine nette aber auch geistig anregende Sommerlektüre sucht und Biografien mag, kann das hier ruhig lesen. Ich fands total spannend und die vorgestellten Ideen und Fragen waren passend ausgewählt. Einziger Wermutstropfen: Es waren fast nur Begegnungen zwischen Männern bis auf Monroe und Miller und Yoko Ono und Lennon. Das fand ich etwas einseitg. Aber vielleicht plant ja der Autor noch ein Buch…

Comics:
Deadpool Killer Kollektion Nr. 8 – krass gute Fortsetzung, auch wenn ich den Zeichenstil kaum mehr ertragen kann :D

Saga, Band 5 und Band 6 – keine Ahnung, warum die Comics immer noch so gut sind. Die Stories haben alles: Gewalt, Liebe, Freundschaft, Trauer, Rache, Krankheit, Sehnsucht, Verlust, Sex, es geht um Jugend und Alter, ums verlieben und ent-lieben, um Drogen und Knast und Kindergarten und ich weiß gar nicht, wie das möglich ist, das alles in so ein gelungenes Comic zu verpacken.

Was hast du gelesen? Irgendeinen Tipp für ne unterhaltsame Strandlektüre?

Unterwegs in Hamburg: Energieberg Georgswerder

Im Rahmen des Tag für Stadtnatur, der – glaub ich – immer im Juni stattfindet, war ich auf dem Energieberg in Georgswerder und habe eine Vogelstimmenwanderung mitgemacht. Aufstehen um 5:30, den Bus um 6 Uhr nehmen, damit man um 7 Uhr da ist…puh. Das war hart! Hat sich aber gelohnt.

„Energieberg“ klingt erst mal seltsam und nach Greenwashing. Denn früher war dort eine richtig fiese widerliche Mülldeponie, die erst 2013 im Rahmen der IBA umgestaltet wurde. Jetzt stehen dort Windräder und Photovoltaik-Anlagen und gepflanzte Flachwurzler haben alles schön grün gemacht. Eine Kleischicht verhindert das Abrutschen und unten drunter und innen drin wurde alles mit einer Art Plastikwanne abgedichtet. Das kontaminierte Wasser wird abgeleitet und fachgerecht gereinigt.
Die Dorngrasmücke und die Klappergrasmücke sind dort übrigens auch zu hören (und bestimmt auch zu sehen, aber am Sonntagmorgen hatte ich kein Glück). Nach einer kurzen Rundwanderung erreicht man oben den „Horizontweg“ und kann seinen Blick über die Skyline Hamburgs schweifen lassen. Am Sonntag war es leider zu nebelig, aber ein bisschen was konnte man erkennen. Bestimmt ein toller Hotspot für Sonnenuntergangsbilder, vor allem, weil die Elbphilharmonie quasi von der „Rückseite“ zu sehen ist :D

Hinkommen:
Fiskalische Strasse 2
21109 Hamburg

S 31 bis Veddel, ca 15 Min. Fußweg
oder von dort mit dem Bus 154, Haltestelle Fiskalische Straße
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr
Montags geschlossen
Eintritt frei
Es werden übrigens auch öffentliche Führungen angeboten

Mitnehmen:
Mückenspray!!!
Brotzeit und Getränk
Fernglas / Kamera

Anschauen:
Baudokumentation (ca. 5 Min.)

Wochenrückblick KW24/2017

Heute war ein toller Tag! Am Wochenende war „Tag der Stadtnatur“ mit vielen Aktionen im gesamten Stadtgebiet. Ich geh ja immer gerne zu sowas und heute war ich auf dem Energieberg Georgswerder. Bericht folgt!
Erst mal aber ein paar Links zum Wochenabschluss:

Entscheidungshilfe beim Entrümpeln mit ner praktischen Flowchart

Richard David Precht in einem Interview über die Leistungsgesellschaft und alle das Zeug, was wir nicht brauchen

und noch ein Interview: Miranda July im Gespräch über Frauen und Männer in der Kunst

ein neuer Sci-Fi Kurzfilm von Neil Bloomkamp und ein Film über die Zukunft der Mode bzw. Mode der Zukunft

Ich wusste bisher gar nich, dass der Iran auch mit dem Grundeinkommen experimentiert hat

Our problem isn’t ‘fake news.’ Our problems are trust and manipulation.

ein long read zum Thema Smartphones und was sie mit uns machen

…und was über Cyborgs/Transhumanisten

Star Wars auf italienisch? aus den 70ern? klingt wie für mich gemacht :D die Geräusche sind schon mal geil.

So. Das wars! Ich hör mir jetzt das neue Hauschka Album an!

6 Tipps zum Secondhand Shopping – wie der Stoffwechsel auch Minimalisten Spaß macht

Okay – es folgt eine Tatsache und eine Beichte.
Die Tatsache: Ich hasse Shopping als Freizeitbeschäftigung. Den Sinn davon habe ich noch nie verstanden.
Die Beichte: Shoppen in Secondhandläden macht mir dagegen richtig viel Spaß. Das war nicht immer so. Und genau deshalb möchte ich davon berichten.

Lange Zeit habe ich überlegt, wie Secondhand Shopping als Minimalst vereinbar ist. Man kann nämlich beim Secondhand Shopping nich losgehen und genau das Teil finden, was man benötigt, sondern muss sich immer überraschen lassen. Dafür braucht man Geduld und Nervenstärke. Doch die Idee, möglichst nachhaltig und günstig seinen Kleiderschrank zu „füllen“ ohne Fairtrade Mode kaufen zu müssen, fand ich ziemlich gut. Also habe mich darauf eingelassen und werde seit dem ich es geschnallt habe regelmäßig belohnt.

Vielleicht findest du es eklig gebrauchte Kleidung zu kaufen. Falls das der Fall sein sollte, überleg mal, was das geringste Übel für dich ist: Vielleicht fängst du erstmal mit Accessoires an, wie Gürtel oder Taschen. Guck dich einfach mal um, was der Secondhandladen in deiner Nähe anbietet.
Unterwäsche, Socken, Bademode und Nachtwäsche kaufe ich auch nur neu und das finde ich völlig in Ordnung. Hosen auch, aber das lag bisher daran, dass ich noch keine im Secondhandladen gefunden habe.
Oder veranstalte mal mit deinen Freundinnen und Freunden eine Kleidertauschparty. Von einer Freundin würdest du doch einen Pullover anziehen, oder? Warum nicht auch von einem Unbekannten, aus dem Secondhandladen?

Hier nun das Destillat aus meiner bisherigen Secondhand-Shopping-Erfahrung:

1. Wissen, was einem steht und wie man sich kleiden will
Seit ich mein Stilmotto (Galaxy Warrior) gefunden habe und durch die Typberatung weiß, welche Farben mir stehen, gucke ich ganz anders in den Läden. Das gilt natürlich auch für Secondhand. Dort ist es sogar noch besser, weil die Kleidung meistens nach Kategorie und innerhalb der Kategorie nach Farben sortiert ist. Ich kann also wunderbar alles, was mir nicht steht ausblenden. Wer keine Ahnung von seinem Stilmotto hat, guckt mal bei into-mind.com oder theorganizedcardigan rein. Das Prinzip zur Stilfindung lässt sich übrigens auch als Mann anwenden.

2. Qualität erkennen (lernen)
Gute Qualität erkennen lernt man am Besten, wenn die Klamotten schon ein paar Mal getragen und gewaschen wurden und immer noch gut aussehen. Sind Fusseln zu sehen („Pilling“)? Zieht das Teil Fäden? Wie sehen die Säume aus? Gibt es Löcher oder Verfärbungen? (z.B. Deoränder) Kratzt der Stoff/das Material?. Ist das Teil noch in Form oder hat es sich schon verzogen? Welche Marken sind langlebig, welche nicht? Was steht auf der Waschanleitung? Bedruckte Kleidungsstücke oder besondere Stoffe bedürfen eventuell der Handwäsche. Bist du bereit, das Teil so zu pflegen? wenn nicht, lass es liegen.
Ich notiere mir auch ein paar Markennamen, wenn mir das Teil nicht gepasst hat, aber die Qualität top war. Man weiß ja nie.

3. Stöbern macht Spaß
Wenn ein Laden auf deiner Strecke liegt, guck regelmäßig rein. Secondhand Shopping funktioniert nicht auf Knopfdruck. Das braucht Zeit, es ist #slow – man braucht auch Geduld um tolle Sachen zu finden.
Ich mache jährlich eine Inventur von all meinen Klamotten und weiß daher, dass ich mal ein paar Shirts brauche. Manchmal sind es Hosen, ein anderes Mal wäre eine neue Bluse oder ein dicker Pullover nicht verkehrt, je nachdem, was ich aussortiert habe und glaube zu brauchen. Mit diesem groben Ziel geh ich los und klapper regelmäßig meine Lieblingsshops ab. Im Laden vor Ort steuer ich den Kleiderständer mit den Blusen an und sehe mir jedes Teil der gewählten Farbe an. Zwischen den Bügeln verbergen sich Schätze.

4. Sprich mit den Verkäufern
Die Verkäufer in den Läden kennen sich gut aus. Frag nach, wann und wie oft sie beliefert werden und plane deine Shopping-Ausflüge entsprechend. Gerade wenn du was Spezielles suchst, können dir die Verkäufer weiterhelfen.

5. Zieh dich bequem und funktional an
Wenn du tatsächlich einen Secondhand-Shopping-Samstag planst, denk an funktionale und bequeme Kleidung, da du vermutlich viel anprobieren wirst. Wenn du Schuhe hast und noch ein Kleid für einen besonderen Anlass brauchst, zieh die Schuhe an oder nimm sie mit. Wenn du weißt, dass der Secondhandladen eher ne dürftige Umkleidekabine hat, zieh ne Leggins und ein Tanktop drunter. Anprobieren vor Ort ist wichtig, weil man 1. die gebraucht erstandenen Sachen meistens nicht mehr umtauschen kann und 2. sich alle paar Jahre mal die Kleidergrößen ändern und bei Vintagemode komplett anders sind.

6. Spickzettel basteln
Gut, das ist ein Tipp, der für normales Shopping auch gilt. In meinem Filofax habe ich eine extra Kategorie für Stil und Klamotten, denn gute Vorbereitung erspart mir Stress und Zeit. Da drin befindet sich nicht nur meine Farbpalette, sondern auch diverse Maße, z.B. Handschuhgröße, perfekte Kleider- bzw. Rocklänge, Stylingideen, Kleider- und Schuhgrößen USA, Europa und GB. Den Rest habe ich als geheimes Pinboard in der Pinterest-App immer im Smartphone dabei.

In Hamburg gehe ich übrigens gerne in diese Läden:

  • Oxfam Shops (kleine Auswahl, dafür sehr günstig)
  • Stilbruch (neben Gebrauchtmöbeln gibts in der Ruhrstraße auch Klamotten)
  • Vintage & Rags (ausgefallene Vintage-Mode und Accessoires. Wer Vintage Sportswear oder Amerikanische Shirts sucht, wird hier fündig)
  • Humana Second Hand in Harburg (große Auswahl, teilweise qualitativ
  • Second Live in Harburg, ein paar Häuser nach dem Humana Secondhand Landen (große Auswahl, auch für Männer. Toll für dicke Jacken und Mäntel sowie große Größen)
  • Pick ’n Weight am Pferdemarkt (vintage, leider ziemlich kleiner Laden, aber wer Geduld hat findet Schätze)

weitere Läden in Hamburg findet man in dieser Broschüre von Greenpeace Hamburg.

Kaufst du deine Kleidung Secondhand? Was hast du gelernt? Welche Tipps und Tricks magst du teilen?

Wochenrückblick KW23/2017

Tach! Die Woche hatte sehr viel Schönes, z.B. nettes Wetter, Eis und einen Ausflug nach Berlin. Hoffentlich geht die Woche morgen gut los. Da will ich nämlich gleich am Montag ein neues Schwimmbad testen.

Aber erstmal wird auf dem Mars getanzt

Dann sollten wir mal über den neuen Black Panther Trailer sprechen. Ich mag die Mischung aus Hightec und Tradition und ich glaube, nach dem Film sind alle noch ein bisschen mehr auf Solarpunk gepumpt :D

Breitbart verliert Anzeigenkunden…und ich fühle plötzlich Schadenfreude :D

Apropos Freude – in London gibts bald ein „Museum of Happiness“. Eine super Idee! Wie wärs mit nachmachen? Aber was würde man in einem Glücksmuseum ausstellen? Vielleicht solche Statistiken? Überleg dir mal was und schreib mir dazu einen Kommentar!

Hamburg – Berlin in 20 Minuten? Hyperloop (oder Snowpiercer?)

Niko Paech im Interview: „Je gebildeter, desto umweltschädlicher“

Zum Abschluss drehen wir noch ne Runde über den Mond, ok?

To Do – im Juni

Es ist Juni und ich hab immer noch nix programmiert. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich mit meiner Zeit so anfange. Im Mai hatte ich Bildungsurlaub und dann war ich über Himmelfahrt auch noch an der Müritz. Dazwischen drehte sich die Arbeit so schnell, dass ich kaum mehr mitkomme. Es ist traurig. Ich will versuchen, im Juni das Tempo ein bisschen rauszunehmen. Vorschläge für slow living nehme ich daher gerne an. Wie kann man die Zeit anhalten?

Aber es ist etwas passiert! ich habe nach langer Sucherei endlich doch ein Sommerkleid gefunden. Ich bin sehr glücklich. Vermutlich stellt sich für dich die Frage, warum das für mich so schwer ist, aber ich bin halt auch kein Kleider-Mädchen. Vielleicht werde ich es ja jetzt :D
Meine Routine mit der ich so gehadert habe, hat sich übrigens auch gebessert, seit ich mir wieder Wochen-To-Do-Liste im Filofax notiere. Damit behalte ich wieder den Überblick und das funktioniert sehr gut.

Okay, Zeit für den Juni:

  • das Jahresmotto evaluieren und ein bisschen aufpeppen. Damit habe ich gerade ein paar Schwierigkeiten. Andererseits hab ich letzte Woche eine VR-Brille aus Karton zusammengebastelt und das Ding funktioniert :D
  • die Alsterschwimmhalle ausprobieren (davor hab ich ein bisschen Angst, weil da glaub ich nur die Profis schwimmen?!)
  • Blutspende…irks
  • Gedichte schreiben (oder ne andere Kreativchallenge, mal sehen)
  • diverse Geburtstage mitfeiern (eigentlich hat fast mein gesamter Bekannten- und Kollegenkreis im Juni Geburtstag – es wird anstrengend :D)
  • wirklich mit dem Programmieren starten oder zumindest herausfinden, was mich davon abhält. Hm.
  • natürlich Wonder Woman im Kino anschauen!!!
  • Comics lesen

Puh. Wie ich da Zeit fürs Programmieren finden soll, ist mir jetzt schon ein Rätsel…aber ich versuchs.

Was hast du dir vorgenommen? Wie läuft dein Jahresmotto?