Wochenrückblick KW11/2017

Seit ich diesen Hund gesehen habe, gehts mir irgendwie besser. Aber ich freue mich über diesen Goldfisch, der aufgrund einer defekten Schwimmblase eine Art Rollstuhl bekommen hat.

Was? Heterosexualität ist eine Erfindung?

8 Umarmungen pro Tag sollen glücklich machen. Sagt die Wissenschaft.

Aleksei Leonov’s First Spacewalk

9 Frauen in der Welt der Robotik. Es ist sehr cool, mit was die sich beschäftigen.
Nich so cool: How Did Tech Become So Male Dominated?
Und warum sind diese digitalen Assistenten eigentlich immer Frauen???

Na gut, bis diese Fragen geklärt sind, kann man sich ja zeitweise erstmal in nen Cyborg verwandeln.
Allerdings sollten wir es langsam angehen, denn das „Internet of Things“ macht ziemlich viel unnützen Kram.

Terence Hill hat einen experimentellen Science-Fiction Film gedreht und ich will ihn unbedingt sehen!

Zum Schluss Musik: Die tolle Band Tycho hat euch Sonntag-Morgen-Musik ausgesucht. Kann man sich echt anhören. Auch am Nachmittag :)

Wochenrückblick KW10/2017

Lieber spät als nie! Ich hatte ein bisschen Mini-Urlaub und war stinkend faul :D Ich nenne es Frühjahrsmüdigkeit.
Erstmal was anklicken. Is für nen Montag ja auch mal ganz schön, oder?

You Can’t Talk About Robots Without Talking About Basic Income – find ich auch! Nur: Wird darüber überhaupt diskutiert? Ich krieg hier in Deutschland von den Diskussionen irgendwie nie was mit.

Trotzdem tut sich ja einiges. Die Zukunft ist da.

Asimov und Clarke haben darüber auch schon spekuliert.

Tim Berners-Lee: I invented the web. Here are three things we need to change to save it

Beethovens Neunte mit Theremin und Matroyshka Puppen :D sehr strange!

Ach, sieh mal einer an: Der Unterschied zwischen Introvertierten und Extravertierten liegt im Dopamin-Ausschuss.
Ich geb Sybille Berg zwar Recht, dass die Leisen auch mal Laut werden sollten, aber ich frage mich immer, wie man das schaffen kann, ohne durchzudrehen? Selbst ne Demo oder ein Streik ist für mich schon schwierig. Da muss ich noch weiter denken.

Für alle, die in der Herrschaft Trumps eher nen Krimi als ne normale Regierung sehen, empfehle ich diese Timeline mit allen Infos zu seinen russischen Verbindungen. Diesen Diktator-Schick fand ich auch noch ganz spannend.

42 Stunden Ambient Musik aus Blade Runner, Star Trek, Doctor Who und Alien.

Das wars.

Wochenrückblick KW9/2017

Die erste Woche der #Fastenzeit ist rum. Da ich am Dienstag gleich beim Frühstück feststellen musste, dass mein veganer Gemüseaufstrich ne ordentliche Portion Zucker enthält war ich sofort total demotiviert. Ich hab das Projekt „Zuckerfrei“ jetzt bleiben lassen und es ist jetzt nur noch Süßigkeitenfrei. Und das ist schon schwer genug. :D Hab ich nämlich auch nicht geschafft. Am Freitag musste es ein Schokocroissant sein, am Samstag ein Stück Marmorkuchen. Wenn ich mir das nicht so vorgenommen hätte, wäre der Verzicht wohl überhaupt kein Problem geworden. Sehr seltsam.
Also gut, morgen alles auf Anfang: Keine Schokolade, kein Eis, keine Kuchen und Torten, kein Gebäck, keine Limonaden, Kein Kakao, kein zusätzlicher Zucker in meinem entkoffinierten Kaffee.

Und jetzt ein paar Sachen zum Anklicken:

Fasten und Konsumverzicht und ein Artikel aus dem Juli letzten Jahres, der mir wieder in meine Timeline gespült wurde. Ganz aktuell dagegen Frau Berg in ihrer Kolumne zum Thema gekaufter Individualismus.

The Normal Person’s Guide to 45’s First 45 Fucking Days – diese Seite und der dazugehörige Twitteraccount ist übrigens Gold wert, wenn man mal wieder ne Dosis Trump braucht oder den Faden verloren hat und sich mal informieren will

Shy pride – ist ein schöner Ausdruck.

Hoffentlich werd ich auch mal Model für nen Androiden.

Comics tun gut! Vor allem, wenn sie sich positiv mit Politik beschäftigen.

Einsichten in Stasi-Akten. Wer da rein guckt und was das mit einem macht.

Schönen Sonntagabend und eine gute Woche!

To Do – im März

Der März ist da! Und damit auch die Fastenzeit. Dieses Mal mach ich mit und ich versuche, bis Ostern auf Zucker zu verzichten. Das erscheint dir vermutlich total wahnsinnig, aber da ich in den letzten Wochen eh so wenig Zucker gegessen habe, bin ich zuversichtlich und wenn es beim Abnehmen hilft – umso besser.

Der Februar war sehr ereignisreich. Der Besuch der Elbphilharmonie war sehr schön, das Gebäude hat mich sehr beeindruckt. Ich hab mich mit den Programmiergrundlagen auseinander gesetzt und bin schon ein bisschen schlauer geworden, auch wenn das für mich trotzdem noch wahnsinnig kompliziert ist, aber es macht mir Spaß mich da einzufuchsen. Ein Buch vom SUB hab ich nicht gelesen, dafür aber nen Haufen Comics, die schon ewig rumlagen. Das zählt also irgendwie auch, oder? :D
Oh und dann war ich ganz spontan noch bei TAO – die Kunst des Trommelns, weil ich vergünstigte Karten bekommen habe. Das war total gut! Im Prinzip sind das schreiende, halbnackte Ninjaritter, die völlig bekloppt auf riesige japanische Trommeln einschlagen. Das hat echt Spaß gemacht :D

Das sind meine Pläne im März:

  • auf Zucker verzichten und ein bisschen Digital Detox, auch wenn das als Blogger irgendwie nicht geht. Naja. Und weil ich Twitter liebe.
  • Konzert: Tycho – darauf freu ich mich schon sehr!
  • lesen, lesen, lesen! Comics und Bücher
  • Schwimmen und auch maml ein neues Schwimmbad ausprobieren
  • Kleiderschrank frühjahrsfit machen und Sachen aussortieren
  • so oft wie möglich raus in die Natur und Vögel beobachten

Beruflich steht gerade viel an, bleibt die Liste kurz.
Wie sehen deine Pläne aus?

Wochenrückblick KW8/2017

Falls du dich gefragt hast, warum noch kein „gesehen“- Beitrag erschienen ist: Den wirds für Februar auch nicht geben, weil ich keinen einzigen Film und keine einzige Folge einer Serie gesehen habe. Ich war weder im Kino, noch habe ich einen Filmabend veranstaltet. Wie mir das passieren konnte? Keine Ahnung, wirklich. Ich hoffe, es wird im März besser. Hab keine Lust mehr tolle Kinofilme zu verpassen.

Dafür kann man sich aber auch einiges im Internet anschauen und durchlesen:

Zum Beispiel diesen großen Quatschartikel über Minimalisten. So ein Satz wie „Wer nichts besitzt, offenbart seine Beziehungsunfähigkeit.“ find ich echt krass. Die Kommentare sind auch teilweise ein bisschen befremdlich. Puh.
Gottseidank zeigen vernünftige Menschen wie Gabi ein bisschen Einblick in ihre minimalistische Lebensweise.

Kintsugi

Positive Nachrichten kann heutzutage jeder gebrauchen. Futurzwei sammelt diese Geschichten und bringt sie als Jahrbuch raus. Es ist also nicht alles schlecht, es wird uns nur so präsentiert.

Und wenn man noch aufmerksame Teenager hat, die ein gutes Gedächtnis besitzen – umso besser!

How Scientifically Accurate Is Your Favorite Sci-Fi Film?

Was für ein schönes Musikvideo!

Gelesen im Februar

Der Monat war zu kurz!
Ich hab echt wenig gelesen, weil ich total im Winterschlafmodus war. Hoffentlich ändert sich das ab März wieder.

Comics:
Silversurfer #3: – im Weltall ist die Hölle los von Dan Slott und M. Allred
Fazit: immer noch ein toller Comic und die Zeichnungen! Bin sehr begeistert. Für alte und neue Silversurfer Fans!

Deadpool: Zenpool von Duggan/Posehn
Fazit: verrückt wie immer und schön blutig. Die Zen-Variante von Deadpool muss man aber mögen, weil die so…soo…normal ist…

The unbeatable Squirrel Girl 1 – aktuell Heft 6 (2nd Run) von Ryan North und Erica Henderson
Fazit: Eigentlich darf ich darüber nix sagen, weil ich absolutes Ryan North Fangirl bin und die Zeichnungen von Erica auch einfach nur toll sind. Es ist wirklich eines der besten Comics auf diesem Planeten. Wirklich. Ich mein: Squirrel Girl gegen Doctor Doom!!

und sonst noch:

„More letters of note“ von Shaun Usher
Briefsammlung, destilliert aus dem gleichnamigen Blog von Shaun Usher.
Fazit: auch wieder sehr schöne, lesenswerte Briefe. Leider sehr unhandlich :D

„Ready Player One“ von Ernest Cline
Im Jahr 2044 ist die Welt im Eimer. Die Leute leben in verarmten Verhältnissen und alles, was sie haben ist die Zuflucht in eine Virtuelle Welt, der sog. OASIS. Entwickler der OASIS war der Multimilliardär James Halliday, der sein Netzwerk als Bildungszentrum, Unterhaltungs- und Spielewelt konzipiert hat. Sein Firmenvermögen hat er als Schnitzeljagd darin versteckt. Wer das Ei findet, erhält das gesamte Firmenerbe. Die halbe Welt ist auf der Suche nach dem Ei, aber seit Jahren ist es niemanden gelungen, jemals einen Schritt weiterzukommen. Bis eines Tages der kleine Nerd Wade den ersten Schlüssel findet und ein spannendes, aber auch gefährliches Abenteuer beginnt. Denn als sein Name auf dem Scoreboard auftaucht, weckt das auch die Konkurrenz.
Fazit: absolute Leseempfehlung. Wobei ich vermutlich eh die letzte auf dem Planeten bin, die das Buch noch nicht gelesen hat. Wenn du Fan von Tron bist, schon mal im Internet in jemanden verknallt warst, 80er Popkultur magst, Rollenspiele spielst und Virtual Reality ausprobiert hast oder ausprobieren möchtest, solltest du das Buch lesen. Es hat mir jedenfalls viel Spaß gebracht.

Wochenrückblick KW7/2017

Bevor es gleich zum ersten Mal in ein Konzert in der Elbphilharmonie geht, teile ich hier ein paar Links, die mir zugspielt wurden:

Eine aussterbende Schrift, die nur chinesische Frauen benutzt haben

10 deutsche Filmklassiker, die man gesehen haben sollte und Buchempfehlungen von Brian Eno

Wir sind alle Süchtige – oder?

Ein toller Artikel übers Lernen und Lerntypen mit ner brauchbaren Infographik

Sexuelle Aufklärung für Geflüchtete, die in ihrer Heimat nie über Sex gesprochen haben – sehr interessanter Bericht!

Auch so ein Thema: Cyberlove

Elon Musk sagt, wir müssen alle Cyborgs werden, um mit AI mithalten zu können. Hm.

Schönen Restsonntag euch allen! :)

Wochenrückblick KW6/2017

Vom 10 Meter Brett springen? springen oder nicht? – ein ganz toller Kurzfilm! Am besten find ich das kleine Mädchen, dass sich selbst motiviert und dann losspringt :D

Interessanter Artikel zum Thema Dienstleistung und Digitalisierung und deren Folgen…

Flure in Sci-Fi-Filmen – ein schönes Projekt

Toller Beitrag, der gut zu meinem Jahresmotto passt: “If you really want to be a rebel, practice kindness.”
ich habe dadurch gerade festgestellt, dass es mich wirklich sehr müde macht, immer auf Unterschiede zu achten. Das ist so anstrengend! ich will das irgendwie minimalisieren. hm.

Ich hab gestern gelernt, dass man sich Porto auch übers Handy besorgen kann und das finde ich wirklich sehr praktisch!

Kommunikation statt Fleiß

Schöne Liste!
16 Dystopian Novels To Read When You Need A Break From the News Viele der Bücher habe ich während meines Sci-Fi-Leseprojekts gelesen und für gut befunden und gestern bin ich mit „Ready Player One“ fertig geworden, was mir auch supergut gefallen hat.

Huch. Eine kleine, sehr mächtige Frage.

So. Endlich fertig. Nen schönen Montag dir!

Selbstfürsorge und Minimalismus

In diesem Beitrag gehts darum, wie man einen individuellen Selbstfürsorge-Plan für sich entwickelt und umsetzen kann. Ich weiß, das Thema „Selfcare“ geistert schon seit Jaaaahren durch die Blogosphäre. Aber vorher war ich einfach noch nicht soweit, mich dafür zu interessieren. Ging auch ja auch so. Irgendwie.
Im Job voll eingebunden, interessiert von so ziemlich allem, was auf dem Planeten existiert, teilhaben wollen, sich einbringen. Da kann man sich schnell selbst aus dem Blick verlieren. Das ist nicht gut. Ich glaube auch nicht, dass das so gedacht ist.
Nun, mit einer minimalistischen Einstellung habe ich mich selbst verwandelt und bin eben nun bei diesem Thema angekommen. Das Jahresmotto „Ubuntu“ bedeutet zwar, dass ich mich mehr im „Außen“ bewege, aber ich brauche auch meine Zeit des Rückzugs, um meine Batterien aufzuladen. Deshalb steht auf meiner Liste für 2017, dass ich für mich einen Selbstfürsorgeplan entwickle und mich gut um mich kümmere.

Ich muss darüber schriftlich nachdenken, weil mich die bisherigen Informationsquellen nicht weitergebracht haben. In gefühlt jedem Selfcare Blogpost steht, dass man sich ne Kerze anzünden soll und sich ein Vollbad einlassen soll. Bei Kerzenlicht kann ich nicht lesen und ne Wanne hab ich auch nicht!
Hat ein bisschen gedauert, bis ich darauf kam, dass solche vorgefertigen Pläne nix bringen und die meisten Blogposts sagen einem auch nicht, wie man sowas angeht. Also vielleicht hilft dir das hier, besser auf dich aufzupassen. Es macht kein anderer für dich. Du bist groß genug. Du kannst für dich einstehen und das solltest du auch.

Und genau dieser Beschluss „Ich steh jetzt für mich ein und kümmer mich auch mal um mich“ ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Handeln und einen erfolgreichen Selbstfürsorgeplan. Doch wirklich. Sei nett zu dir und sag dir morgens mal „Ich kümmer mich heute gut um mich!“ – das macht einen gewaltigen Unterschied.
Dann gehts weiter:

1) Herausfinden, wann man sich wirklich am Wohlsten fühlt.
Also: Wann fühlst du dich wohl? Was tust du dabei? Mit wem? Alleine? Wo? Was lädt deine Batterien auf?
Wichtig ist, dabei so spezifisch wie möglich zu werden, also in meinem Fall z.B. Statt „Filme gucken“ heißt es „Sci-Fi-Filme gucken“ (es ist einfach mein Lieblingsgenre, dicht gefolgt von Revuefilmen :D) oder statt „Bewegung/Sport“ – „Schwimmen“.

Mach ne Liste. Schreibs auf.

2) Wie kann eine minimale Zeiteinheit aussehen?
Wie oft tust du etwas für dich aus oben erstellter Liste? Was ist das Minimum, dass du jederzeit im Alltag einbauen kannst? Wann könntest du es einbauen?
Schwimmen ist zeitlich manchmal schwierig in den Alltag einzubasteln, aber ich geh auch gern spazieren, das macht meinen Kopf frei. Eine Runde um den Block dauert 10 Minuten, die große Runde 20 Minuten. Das kann ich in der Mittagspause machen!
Was davon kannst du machen, wenn du mehr Zeit hast?

3) Im Alltag verankern
Ein Plan ist zwar schön, bringt aber nix, wenn man ihn nicht umsetzt. (Und ja, ich weiß wovon ich rede. ähem.)
Ich mache ja liebend gern Listen und Pläne, aber ich verzettel mich im wahrsten Sinne des Worte und komm vom Hundersten ins Tausendste. Ich brauche also Symbole, die als Signale für mich fungieren. Dazu muss ich keine Dekoeule kaufen, um mich ans Lesen zu erinnern, da reicht ein aufgeräumtes Sofa, wo das Kissen aufgeschüttelt und die Heizdecke sowie das Buch/eReader/Comic bereit liegt. Da kann abends schon die ausgespülte Lieblingsteetasse mit nem Teebeutel bereitstehen, damit man sich morgens schon beim Anblick erfreut. Die Glitzertasche mit den Schwimmsachen steht gepackt bereit.
Da gibts viele Möglichkeiten. Schreibs dir in den Kalender, lass dich vom Handy dran erinnern, nutze ne App. Oder zünd ne Kerze an.

Probier damit rum. Das mach ich auch und es läuft erstaunlich gut.

Auf meiner Liste stehen Sachen wie:

  • Kuchen essen und sehr guten grünen oder schwarzen Tee dazu trinken
  • lesen, mindestens 1 Stunde. Comics, Romane, Sachbücher egal.
  • Stille. Rumliegen und sich Sachen ausdenken gibt mir erstaunlich viel Energie.
  • Schwimmen
  • Ausreichend Schlafen
  • schöne und interessante Gespräche führen
  • Spazieren gehen, eine Runde durch den Park ist schon ausreichend
  • Bummeln.
  • Ein Museum besuchen. Idealerweise Kunst. Das entspannt mich total.
  • Zu einem bestimmten Thema recherchieren und etwas Neues lernen. Auf Wikipedia öfter mal den Zufallsbutton drücken. :D
  • usw.

Ich werd versuchen, morgens mal mehr Zeit für diese Sachen einzuräumen, damit mein Tag gleich gut beginnt. Die Idee hab ich von blissful mind und das Buch „miracle morning“ werde ich wohl mal lesen.

War das nützlich für dich? Wie gut kümmerst du dich um dich? Was lädt deine Batterien auf?